Weiterbildungskurs Sportmedizin Borkum
1.435,00 €
inkl. 0 % MwSt.
Teilnehmergebühren | |
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Arbeitslos/Elternzeit | EUR 1085,00 € |
Nichtmitglied der Akademie | EUR 1435,00 € |
Mitglied der Akademie | EUR 1250,00 € |
* Im Anmeldeverfahren wird der/die Mitgliedsstatus/Elternzeit/Arbeitslosigkeit geprüft und berücksichtigt.
Sportmedizin (64 Unterrichtseinheiten)
Blended Learning (6 UE eLearning, 58 UE Präsenz)
Module/ZTK Nr. 4, 7, 11, 13 gem. (Muster-)Kursbuch der Bundesärztekammer und Weiterbildungscurriculum Sportmedizin der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund e. V./Stand 11.09.2022)
Blended Learning (6 UE eLearning, 58 UE Präsenz)
Module/ZTK Nr. 4, 7, 11, 13 gem. (Muster-)Kursbuch der Bundesärztekammer und Weiterbildungscurriculum Sportmedizin der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund e. V./Stand 11.09.2022)
Modul 4 – Basiskurs sportmedizinische Aspekte des Stütz- und Bewegungsapparates/Unfallchirurgische Aspekte und Verletzungen (16 h)
Kompetenzziel:
Der Teilnehmer kennt die anatomischen und physiologischen Grundlagen des muskuloskelettalen Systems sowie relevante Untersuchungstechniken und Muskelfunktionstests. Er kann funktionelle Einschränkungen des Bewegungsapparates erkennen und einschätzen. Er weiß um sportspezifische Belastungen im Freizeit- und Breiten-, aber auch Leistungssport sowie Spielsportarten und die Rolle von Bewegung im Kontext der Prävention und Therapie ausgewählter muskuloskelettaler Erkrankungen.
Der Teilnehmer kennt die anatomischen und physiologischen Grundlagen des muskuloskelettalen Systems sowie relevante Untersuchungstechniken und Muskelfunktionstests. Er kann funktionelle Einschränkungen des Bewegungsapparates erkennen und einschätzen. Er weiß um sportspezifische Belastungen im Freizeit- und Breiten-, aber auch Leistungssport sowie Spielsportarten und die Rolle von Bewegung im Kontext der Prävention und Therapie ausgewählter muskuloskelettaler Erkrankungen.
Lerninhalte:
- Anatomische und physiologische Grundlagen des Stütz- und Bewegungsapparates
- Allgemeine orthopädische Untersuchungen/Grundtechniken
- Funktionelle Einschränkungen; Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Sportbedingte Belastungen des Bewegungsapparates; vornehmlich Freizeit- und Spielsportarten
- Ausgewählte Bewegungsformen bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
Ergänzende curriculare Aspekte für das Modul/ZTK 4
Teil I
- Anatomische und physiologische Grundlagen des Bewegungs- und Stützapparates
- Spezifische Untersuchungstechniken, z.B. Muskelfunktionstests, Untersuchung von Funktionsketten (z.B. FMS – Functional movement screen)
- Morphologische Grundlagen der Trainingsanpassung (Schwerpunkt Bewegungs-/Stützapparat…)
- Grundlagen der Gewebeverletzung und -reparatur am Bewegungsapparat
- (Funktionelle) Anpassungsreaktionen, Überlastungs- und traumatische Mechanismen von Gewebeverletzungen, Regeneration
- Grundsätze der Verletzungsprävention, z.B. intrinsische und extrinsische Risikofaktoren, Ausrüstung, sowie Einflussfaktoren wie Alter und Geschlecht, frühere Verletzungen, psychologische Aspekte
- Biomechanische Aspekte in der Sportmedizin, z.B. Ganganalyse
Teil II – Sportdidaktik im Kontext der Sportspiele und Freizeitsport/Verletzungen/Rehabilitationssport Orthopädie
- Sportdidaktik im Kontext der Sportspiele und Freizeitsport
- Schwerpunkt Bewegungs- und Stützapparat; unterschiedliche Belastungsformen
- Schwerpunkt ausgewählte Sportspiele/Freizeitsport mit hohen Belastungen (Rugby, Football, Basketball … etc.) und Rehabilitationssport
Modul 7 – Sportmedizinische internistische/kardiologische Grundlagen (16 h)
Kompetenzziel:
Der Teilnehmer hat Kenntnis über die biologischen und (patho-)physiologischen Grundlagen von Ruhe und Belastung auf das Herz-Kreislaufsystem, Blut und blutbildenden Organe. Er hat Kenntnis über Trainingseffekte und Adaptationen im Kontext verschiedener Sportarten unter besonderer Berücksichtigung des Leistungssportlers und die entsprechenden diagnostischen Verfahren. Er weiß um die Rolle von Bewegung und Sport in der Prävention möglicher kardiovaskulärer Risikofaktoren und Erkrankungen; Schwerpunkt Leichtathletik, Spielsportarten.
Der Teilnehmer hat Kenntnis über die biologischen und (patho-)physiologischen Grundlagen von Ruhe und Belastung auf das Herz-Kreislaufsystem, Blut und blutbildenden Organe. Er hat Kenntnis über Trainingseffekte und Adaptationen im Kontext verschiedener Sportarten unter besonderer Berücksichtigung des Leistungssportlers und die entsprechenden diagnostischen Verfahren. Er weiß um die Rolle von Bewegung und Sport in der Prävention möglicher kardiovaskulärer Risikofaktoren und Erkrankungen; Schwerpunkt Leichtathletik, Spielsportarten.
Lerninhalte:
- Anatomische und physiologische Adaptationen des Herz-Kreislaufsystems, der Gefäße, des Bluts und der blutbildenden Organe; Sportherz, Sportler-EKG
- Beurteilung der kardio-pulmonalen Leistungsfähigkeit
- Bewegungsförderung in der Prävention ausgewählter kardiovaskulärer Erkrankungen und Risikofaktoren
- Ausgewählte Aspekte im Freizeit- und im Leistungssport
- Ausgewählte Aspekte von Leichtathletik, Spielsportarten
Ergänzende curriculare Aspekte für das Modul/ZTK 7
Teil I
Teil I
- Anatomische und physiologische Adaptationen des Herz-Kreislaufsystems, der Gefäße/Endothelfunktion, des Bluts und der blutbildenden Organe; Sportherz
- Ruhe-EKG unter Berücksichtigung ausgewählter EKG-Veränderungen bei Sportlern (DD sportbedingte vs. ungewöhnliche)
- Echokardiographie unter Berücksichtigung ausgewählter Veränderungen bei Sportlern (HCM, Sportherz etc.)
- Weiterführende bildgebende kardiale Diagnostik (MRT, Stress-MRT, Kardio-CT)
- Spezifische Aspekte in der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz- Kreislauferkrankungen
- Spezifische belastungs- und trainingsinduzierte Beschwerden wie Belastungs-Dyspnoe oder -Tachycardie, thorakale Beschwerden, Palpitationen, Leistungsknick, Übertraining etc.
Teil II – Verbesserung der Motorik/Gymnastik im Kontext innerer Erkrankungen; Herz und Kraftsport/Sportherz /Leichtathletik
- Präventive Aspekte von Alltagsbewegungen und Gymnastik im Kontext kardiovaskulärer Erkrankungen, z.B. Gehtraining bei pAVK
- Schwerpunkt Leichtathletik – Sportherzentwicklung
- Krafttraining und kardiale Adaptationen
Modul 11 – Onkologische und neurologisch/psychiatrische Schwerpunkte (16 h)
Kompetenzziel:
Der Teilnehmer hat Kenntnis über die biologischen und (patho-)physiologischen Grundlagen von Ruhe und Belastung/Adaptationen auf das Immunsystem sowie das periphere/zentrale Nervensystem sowie die Rolle von Bewegung und Sport in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter onkologischer und neurodegenerativer Erkrankungen. Er kennt die Effekte von Sport auf die Psyche sowie im Kontext ausgewählter psychiatrischer Erkrankungen. Schwerpunkt Tanz-, Rehasport.
Der Teilnehmer hat Kenntnis über die biologischen und (patho-)physiologischen Grundlagen von Ruhe und Belastung/Adaptationen auf das Immunsystem sowie das periphere/zentrale Nervensystem sowie die Rolle von Bewegung und Sport in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter onkologischer und neurodegenerativer Erkrankungen. Er kennt die Effekte von Sport auf die Psyche sowie im Kontext ausgewählter psychiatrischer Erkrankungen. Schwerpunkt Tanz-, Rehasport.
Lerninhalte:
- Ausgewählte sportmedizinische Aspekte im Kontext onkologischer sowie neurologischer/psychiatrischer Erkrankungen
- Ausgewählte sportmedizinische Aspekte im Kontext onkologischer sowie neurologischer/urologischer Erkrankungen
- Ausgewählte sportdidaktische Aspekte im Kontext neurodegenerativer und onkologischer Erkrankungen
- Ausgewählte Aspekte von Gymnastik, Tanzen, Turnen unter Berücksichtigung der Prävention und Therapie onkologischer, neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen
- Sport in ausgewählten (Reha-)Gruppen
Ergänzende curriculare Aspekte für das Modul/ZTK 11
Teil I
Teil I
- Sportimmunologische Aspekte in Ruhe und unter Belastung
- Antiinflammatorische Aspekte von Training
- Effekte von Sport auf Hirnfunktionen und insbesondere die Psyche im Kontext ausgewählter psychiatrischer Erkrankungen
- Grundlagen der Versorgung von Athleten mit neurologischen Traumata.
- Bewegung und Sport in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter Tumorerkrankungen (Mamma-CA, Colon-CA etc.)
- Bewegung und Sport in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter onkologischer, neurologischer / neurodegenerativer und psychiatrischer Erkrankungen (z.B. Alzheimer Demenz, Parkinson’sche Erkrankung, Multiple Sklerose; Depression, etc.)
Teil II – Rehabilitationssport bei ausgewählten Entitäten (Tumorerkrankungen,
neurologische / neurodegenerativen Erkrankungen etc.); Wandern/Walking; Rolle von
Freizeitsport
neurologische / neurodegenerativen Erkrankungen etc.); Wandern/Walking; Rolle von
Freizeitsport
- Ausgewählte sportdidaktische Aspekte im Kontext neurologischer / neurodegenerativer, onkologischer und psychiatrischer Erkrankungen
- Screening, akute Versorgung und return to sports nach sportassoziierten peripheren und zentralen neurologischen Traumata
- Schwerpunkt Koordination und Flexibilität im Freizeitspor
- Neuromuskuläres Training
- Rehabiliationssport
Modul 13 – Ausgewählte (sport-)pädiatrische Aspekte (16 h)
Kompetenzziel:
Der Teilnehmer kennt die biologischen und (patho-)physiologischen Auswirkungen von Belastung auf Funktions- und Organsysteme im Kindes- und Jugendalter. Er hat Kenntnis über die motorische Entwicklung und deren Förderung, ausgewählte didaktische Herangehensweisen sowie die Rolle von Bewegung in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter funktioneller und Systemerkrankungen. Er weiß um spezifische Sportangebote für Kinder und Jugendliche, aber auch im Kontext von (jungen) Menschen mit Behinderungen; Schwerpunkt Freizeit- und Leistungssport, Sportförderunterricht, Trendsportarten; Reitsport, Turnen.
Der Teilnehmer kennt die biologischen und (patho-)physiologischen Auswirkungen von Belastung auf Funktions- und Organsysteme im Kindes- und Jugendalter. Er hat Kenntnis über die motorische Entwicklung und deren Förderung, ausgewählte didaktische Herangehensweisen sowie die Rolle von Bewegung in der Prävention, Therapie und Rehabilitation ausgewählter funktioneller und Systemerkrankungen. Er weiß um spezifische Sportangebote für Kinder und Jugendliche, aber auch im Kontext von (jungen) Menschen mit Behinderungen; Schwerpunkt Freizeit- und Leistungssport, Sportförderunterricht, Trendsportarten; Reitsport, Turnen.
Lerninhalte:
- Anatomische und physiologische Adaptationen und Leistungsfähigkeit/motorische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter
- Beurteilung der körperlichen und motorischen Leistungsfähigkeit im Kindes- und Jugendalter
- Bewegungsförderung in der Prävention und Therapie ausgewählter pädiatrischer Erkrankungen
- Ausgewählte Aspekte im Freizeit- und im Leistungssport im Kindes- und Jugendalter
- Ausgewählte Aspekte von Trendsportarten, Turnen; Reitsport
Ergänzende curriculare Aspekte für das Modul/ZTK 13
Teil I
Teil I
- Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Trainierbarkeit unter Berücksichtigung der kindlichen Entwicklung; Effekte körperlicher Aktivität auf das Skelett und Muskelsystem (Kinderorthopädie) sowie kardiopulmonale und hormonelle/endokrinologische Adaptationen
- Spezifische Aspekte des Trainings bei Kindern und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung chronischer Erkrankungen, z.B. Vitien, Asthma, CF und weiteren ausgewählten Erkrankungen (Frühgeburtlichkeit, rheumatologischen Erkrankungen, onkologischen Erkrankungen, Hämophilie, neuropädiatrischen und syndromalen Erkrankungen) sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Spezifische Aspekte im Sport/Leistungssport/Schulsport/Sondersport (früher Sonderturnen)
- Sportverletzungen incl. Zahnverletzungen, Physiotherapie, Laufanalyse, Einlagenversorgung etc.)
- Notfallmanagement
Teil II – Ausgewählte sportdidaktische Hintergründe im Kontext Kinder- und Jugendsport; Förderung der motorischen Entwicklung; ausgewählte Aspekte von Trendsportarten; Schwimmen
- Schwerpunkt Trendsportarten (z.B. Rollbrett-, Inlineskating, Rollschuhlaufen)
- Sportarten mit hohem Motivationscharakter, Sportspiele und Freizeitsport
- Schwerpunkt Sportförderung im Kindes- und Jugendalter; Schwimmfähigkeit
Wissenschaftliche Leitung
Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Völker, Münster, ehemals Institut für Sportmedizin, Medizinische Fakultät der WWU Münster
Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Claus Reinsberger, Paderborn, FA für Neurologie, ZB Sportmedizin, Leiter des Departements Sport und Gesundheit, Universität Paderborn
Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Völker, Münster, ehemals Institut für Sportmedizin, Medizinische Fakultät der WWU Münster
Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Claus Reinsberger, Paderborn, FA für Neurologie, ZB Sportmedizin, Leiter des Departements Sport und Gesundheit, Universität Paderborn
Veranstaltungsort/e
Borkum
Geplanter Veranstaltungsbeginn
26.04.2026 - 08:00 Uhr
Geplantes Veranstaltungsende
02.05.2026 - 16:00 Uhr
Dauer
64 UE
Terminplan
Von | Bis | Ort |
---|---|---|
26.04.2026 - 08:00 Uhr | 26.04.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
27.04.2026 - 08:15 Uhr | 27.04.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
28.04.2026 - 08:15 Uhr | 28.04.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
29.04.2026 - 08:15 Uhr | 29.04.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
30.04.2026 - 08:15 Uhr | 30.04.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
01.05.2026 - 08:15 Uhr | 01.05.2026 - 18:00 Uhr | Borkum |
02.05.2026 - 08:15 Uhr | 02.05.2026 - 16:00 Uhr | Borkum |
Fortbildungskategorie
H – Curricular vermittelte Inhalte
Format
Blended-Learning
Kategorie
Weiterbildungskurse, Borkum
Anbieter
Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Zielgruppe
Ärztinnen & Ärzte
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Klaus Völker
Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Claus Reinsberger
Ansprechpartner
Marcel Thiede
0251 929 2211
marcel.thiede@aekwl.de
0251 929 2211
marcel.thiede@aekwl.de
Sämtliche Nachweise über die erfüllten Mindestanforderungen gem. § 11 MWBO müssen zum Zeitpunkt der Anmeldung zur Prüfung der Ärztekammer vorgelegt werden:
- Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung,
- Nachweis über die 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 (siehe auch Kapitel 2.2) oder Zeugnis über die 6 Monate Weiterbildung an einem sportmedizinischen Institut unter Befugnis an Weiterbildungsstätten,
- Zeugnis über die 120 Stunden sportärztliche Tätigkeit in einem Sportverein oder einer anderen vergleichbaren Einrichtung
- Logbuch-Dokumentationen über alle in der Weiterbildungsordnung vorgegebenen Weiterbildungsinhalte.
Keine Angabe