Spezielle Schmerztherapie
1.699,00 €
inkl. 0 % MwSt.
Teilnehmergebühren | |
---|---|
Arbeitslos/Elternzeit | EUR 1399,00 € |
Nichtmitglied der Akademie | EUR 1699,00 € |
Mitglied der Akademie | EUR 1549,00 € |
* Im Anmeldeverfahren wird der/die Mitgliedsstatus/Elternzeit/Arbeitslosigkeit geprüft und berücksichtigt.
Schmerztherapie wird von jeder klinisch tätigen Ärztin und jedem Arzt jeden Tag durchgeführt – z. B. bei akuten Schmerzen, bei Koliken und Krämpfen, bei Verletzungen oder Entzündungen. Bei akuten Erkrankungen hat der Schmerz eine sehr wichtige Warn- und auch Rehabilitationsfunktion.
Im Gegensatz zum akuten Schmerz hat der chronische Schmerz seine Warnfunktion verloren und erfordert damit darauf abgestimmte therapeutische Ansätze. Diese müssen einerseits das bio-psycho-soziale Bindungsgefüge chronischer Schmerzen berücksichtigen, andererseits müssen langfristig angelegte therapeutische Strategien zur Anwendung kommen. Bei neuropathischen Schmerzen sind mechanismenbasierte Therapieverfahren anzuwenden, wofür spezielle Kenntnisse erforderlich sind. Dies alles wird in der Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ vermittelt.
Die Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL bietet das 80 UE umfassende Weiterbildungscurriculum in 4 Modulen in Form von Blended Learning an. Jedes Modul beginnt mit einer interaktiven eLearning-Phase von 6 UE, in der die theoretischen Grundlagen aus den verschiedenen Themenbereichen des Curriculums bearbeitet werden. Daran schließt sich die 1,5-tägige Präsenzphase (14 UE) an. Die Kursweiterbildung findet abwechselnd in Münster und in Bochum in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster sowie der Abteilung für Schmerzmedizin und der Neurologischen Klinik und Poliklinik des BG-Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum statt.
Im Gegensatz zum akuten Schmerz hat der chronische Schmerz seine Warnfunktion verloren und erfordert damit darauf abgestimmte therapeutische Ansätze. Diese müssen einerseits das bio-psycho-soziale Bindungsgefüge chronischer Schmerzen berücksichtigen, andererseits müssen langfristig angelegte therapeutische Strategien zur Anwendung kommen. Bei neuropathischen Schmerzen sind mechanismenbasierte Therapieverfahren anzuwenden, wofür spezielle Kenntnisse erforderlich sind. Dies alles wird in der Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ vermittelt.
Die Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL bietet das 80 UE umfassende Weiterbildungscurriculum in 4 Modulen in Form von Blended Learning an. Jedes Modul beginnt mit einer interaktiven eLearning-Phase von 6 UE, in der die theoretischen Grundlagen aus den verschiedenen Themenbereichen des Curriculums bearbeitet werden. Daran schließt sich die 1,5-tägige Präsenzphase (14 UE) an. Die Kursweiterbildung findet abwechselnd in Münster und in Bochum in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster sowie der Abteilung für Schmerzmedizin und der Neurologischen Klinik und Poliklinik des BG-Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum statt.
Termine
- Modul I: Freitag/Samstag, 30./31.01.2026, in Münster
- Modul II: Freitag/Samstag, 29./30.05.2026, in Bochum
- Modul III: Freitag/Samstag, 03./04.07.2026, in Münster
- Modul IV: Freitag/Samstag, 11./12.09.2026, in Bochum
Jedes Modul besteht aus 6 Unterrichtseinheiten (UE) vorbereitendem eLearning und einer 14 UE umfassenden Präsenzphase. Zusätzlich zu zahlreichen Fachvorträgen findet die inhaltliche Vertiefung im Rahmen von praktisch orientierten Patienten- und Fallvorstellungen, Updates und Workshops statt.
Ein Einstieg in die (jeweils) 4 Wochen vorher beginnende eLearningphase ist möglich.
Themen
Modul I – Grundlagen der Schmerzmedizin, u. a.
- Neurophysiologische Grundlagen der Schmerzentstehung und Schmerzverarbeitung einschließlich der Schmerzchronifizierung Genetik – Geschlecht – Umwelt
- Ursachen, Epidemiologie und Prävention chronischer Schmerzen
- Bio-psycho-soziales Schmerzmodell
- Wirkmechanismen und Ziele medikamentöser, physikalisch-physiotherapeutischer, psychologischer, interventioneller, operativer und komplementärmedizinischer Verfahren
- Standardisierte Dokumentation
- Möglichkeiten und Grenzen von Schmerzkonferenzen und Qualitätszirkeln
- Leitlinien zur Begutachtung chronischer Schmerzzustände
- Kenntnisse über den Einsatz von Digital Health Anwendungen (Gesundheit-Apps, telemedizinische Verfahren etc.)
- Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit
Modul II – Schmerzhafte Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, psychische Komorbidität, u. a.
- Primär psychische Schmerzsyndrome und psychische Komorbidität bei chronischen Schmerzzuständen
- Neuropathische Schmerzen
- Kopf- und Gesichtsschmerz
Modul III – Muskuloskelettale Schmerzen, u. a.
- Rückenschmerz
- Schulter- und Nackenschmerz
- Muskelschmerz, weitverbreitete Schmerzen
- Gelenkerkrankungen
Modul IV – Diverse Schmerzsyndrome, u. a.
- Schmerzen des Gefäßsystems
- Thorakale, viszerale und urogenitale Schmerzsyndrome
- Persistierende Schmerzen nach Operationen und Trauma
- Tumorschmerzen
- Schmerztherapie in den letzten Lebensstunden
- Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen
- Schmerzen im Alter
Zur Themenvertiefung werden
- Patientenvorstellungen
- „Updates“ und
- Workshops
angeboten.
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Daniel Pöpping
Leiter der Schmerzambulanz und Tagesklinik, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster
Univ.-Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn
Teamleitung Experimentelle und klinische Schmerzforschung, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster
Dr. med. Dr. phil. Andreas Schwarzer
Leitender Arzt (komm.) der Abteilung für Schmerzmedizin, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum
Leitender Arzt (komm.) der Abteilung für Schmerzmedizin, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum
Prof. Dr. med. Martin Tegenthoff
ehem. Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum
ehem. Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum
Veranstaltungsort/e
Bochum, Münster
Geplanter Veranstaltungsbeginn
30.01.2026 - 14:00 Uhr
Geplantes Veranstaltungsende
12.09.2026 - 17:15 Uhr
Dauer
80 UE
Terminplan
Von | Bis | Ort |
---|---|---|
30.01.2026 - 14:00 Uhr | 30.01.2026 - 18:15 Uhr | Münster |
31.01.2026 - 09:00 Uhr | 31.01.2026 - 17:15 Uhr | Münster |
29.05.2026 - 14:00 Uhr | 29.05.2026 - 18:15 Uhr | Bochum |
30.05.2026 - 09:00 Uhr | 30.05.2026 - 17:15 Uhr | Bochum |
03.07.2026 - 14:00 Uhr | 03.07.2026 - 18:15 Uhr | Münster |
04.07.2026 - 09:00 Uhr | 04.07.2026 - 17:15 Uhr | Münster |
11.09.2026 - 14:00 Uhr | 11.09.2026 - 18:15 Uhr | Bochum |
12.09.2026 - 09:00 Uhr | 12.09.2026 - 17:15 Uhr | Bochum |
Fortbildungspunkte
104 CME-Punkte
Fortbildungskategorie
K – Blended-Learning-Fortbildungsmaßnahmen
Format
Blended-Learning
Kategorie
Weiterbildungskurse
Anbieter
Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Fachgebiet
FA Allgemeinmedizin, FA Anästhesiologie, FA Orthopädie und Unfallchirurgie, FA Neurologie
Zielgruppe
Ärztinnen & Ärzte
Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Dr. phil. Andreas Schwarzer
Prof. Dr. med. Esther Miriam Pogatzki-Zahn
Prof. Dr. med. Martin Hermann Tegenthoff
Prof. Dr. med. Daniel Matthias Pöpping
Ansprechpartner
Falk Schröder
0251 929 2240
falk.schroeder@aekwl.de
0251 929 2240
falk.schroeder@aekwl.de
Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung "Spezielle Schmerztherapie":
- Approbation/ Berufserlaubnis gemäß §10 BÄO
Weiterbildungszeit:
- 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß §5 Absatz 1 Satz 2 der Weiterbildungsordnung
- 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Absatz 8 der Weiterbildungsordnung in Spezieller Schmerztherapie gemäß Curriculum der Bundesärztekammer
Anforderungen zum Erwerb der Genehmigung von Leistungen der Akupunktur
Der Theorieteil der Zusatz-Weiterbildung "Speziellel Schmerztherapie" erfüllt die fachlichen Anforderungen über die Teilnahme an einem anerkannten interdisziplinären Kurs über Schmerztherapie von 80 Stunden Dauer als Voraussetzung zur Durchführung und Abrechnung von Leistungen der Akupunktur bei chronisch schmerzkranken Patienten.
Keine Angabe