Startseite » Fortbildungen » Kinder- und Jugendmedizin » FA Kinder- und Jugendmedizin » Psychotherapie der Traumafolgestörungen

Psychotherapie der Traumafolgestörungen

1.990,00 

Teilnehmergebühren
Arbeitslos/Elternzeit EUR 1535,00 €
Mitglied der Akademie EUR 1770,00 €
Nichtmitglied der Akademie EUR 1990,00 €

* Im Anmeldeverfahren wird der/die Mitgliedsstatus/Elternzeit/Arbeitslosigkeit geprüft und berücksichtigt.

verfügbar
Es kann nur ein Produkt in den Warenkorb gelegt werden. Ein evtl. bereits ausgewählter Kurs wird überschrieben.

Belastende Lebensereignisse sind Bestandteil des menschlichen Daseins. Das Erleben von Traumata wie Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen, Kriegseinsätze oder Flucht können zu großem psychischen Leiden führen und in Traumafolgestörungen münden. Um Patientinnen und Patienten mit Traumafolgestörungen angemessen zu versorgen, bedarf es umfassender gesicherter Kenntnisse in der Psychotraumatologie und in der Psychotherapie von Traumafolgestörungen. Zur psychotherapeutischen Kompetenz gehören u. a.  die Realisierung einer adäquaten therapeutischen Haltung, die professionelle Gestaltung einer therapeutischen Arbeitsbeziehung, die Durchdringung der Komplexität der Traumafolgen einer Patientin bzw. eines Patienten, die Berücksichtigung des Umfeldes und der Ressourcen sowie die fachkundige Anwendung einer Behandlungsmethode. Das vorliegende Curriculum bietet eine am aktuellen Stand der Psychotherapieforschung, Expertenempfehlungen und den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung orientierte Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte mit psychotherapeutischer Weiterbildung und für Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten an, die es ermöglichst, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen systematische aufzufrischen und weiter zu vertiefen.

 

Im Rahmen des Curriculums werden den Teilnehmenden ein Teil der erforderlichen Supervisionsstunden angeboten. Weitere Stunden sollten in Form fortlaufender fallbegleitender Supervision bei anerkannten Supervisorinnen und Supervisoren absolviert werden. Im Curriculum der BÄK sind Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen vorgesehen. Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 Stunden gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.

  • Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen
  • Behandlung der Non-Komplexen PTBS
  • Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen
  • Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik
  • Selbsterfahrung und Psychohygiene
 

Abschlusskolloquium – Münster

Kollegiales Fachgespräch (30 min.) – Anmeldung nach Abschluss aller Module möglich

Veranstaltungsort/e
Borkum
Geplanter Veranstaltungsbeginn
11.05.2025 - 09:00 Uhr
Geplantes Veranstaltungsende
16.05.2025 - 16:45 Uhr
Dauer
63 UE
Terminplan
Von Bis Ort
11.05.2025 - 09:00 Uhr 11.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
12.05.2025 - 09:00 Uhr 12.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
13.05.2025 - 09:00 Uhr 13.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
14.05.2025 - 09:00 Uhr 14.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
15.05.2025 - 09:00 Uhr 15.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
16.05.2025 - 09:00 Uhr 16.05.2025 - 16:45 Uhr Borkum
Fortbildungskategorie
K – Blended-Learning-Fortbildungsmaßnahmen
Format
Blended-Learning
Kategorie
Borkum
Anbieter
Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Fachgebiet
FA Psychiatrie und Psychotherapie, FA Kinder- und Jugendmedizin, FA Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FA Psychotherapeutische Medizin, FA Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Zielgruppe
Interprofessionelles Lernen
Wissenschaftliche Leitung
Ute Jutta Bluhm-Dietsche
Dr. med. Matthias Henzler
Ansprechpartner
Petra Pöttker
0251 929 2235
petra.poettker@aekwl.de

Anreise: Samstag, 10. Mai 2025

Das Curriculum bietet für die in der vertragsärztlichen Versorgung psychotherapeutisch tätigen Fachärztinnen und Fachärzte, Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten die Möglichkeit, die gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geforderte Qualifikation zur Durchführung von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) im Rahmen einer Behandlung mit einem Richtlinienverfahren sowie die Strukturvoraussetzungen für die Teilnahme am Psychotherapeutenverfahren der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) zu erfüllen.

Die curriculare Fortbildung schließt für Mitglieder der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit einem ankündigungsfähigen Zertifikat "Psychotherapie der Traumafolgestörungen" ab. Teilnehmende aus anderen Kammerbereichen erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Die Termine der Webinare (12 UE) und des Abschlusskolloquiums werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Keine Angabe
Psychotherapie der Traumafolgestörungen
1.990,00