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Advance Care Planning – Patientenverfügung 2.0 – Modul 1

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Advance Care Planning („Patientenverfügung 2.0“): Qualifizierung / Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte zur Supervision von ACP-Gesprächsbegleitern

Beschreibung

Advance Care Planning, kurz ACP, ist ein Konzept der Vorausplanung von Behandlungsentscheidungen, in dem Patienten durch spezifisch qualifiziertes meist nicht-ärztliches Personal (ACP-Gesprächsbegleiter) befähigt werden, ihre individuellen Präferenzen hinsichtlich künftiger Behandlungen zu entwickeln, zu artikulieren und zu erörtern sowie auf geeigneten, eigens für ACP entwickelten Formularen (Patientenverfügung inklusive Notfallfestlegung) aussagekräftig und valide zu dokumentieren. Wo Patienten dauerhaft nicht mehr entscheidungsfähig sind, erhalten ihre Vertretenden (Bevollmächtigte oder Betreuende) ein entsprechendes Angebot zur gemeinsamen Ermittlung und Dokumentation des (mutmaßlichen) Patientenwillens hinsichtlich künftiger Behandlungen in medizinischen Krisensituationen.

In Einrichtungen der stationären Seniorenpflege sowie der Eingliederungshilfe, die sich für die Einführung von ACP entscheiden, ist die Vergütung sowohl der ACP-Gesprächsbegleitenden als auch der ärztlichen Beteiligung am Gesprächsprozess (EBM-GOP 37400) gemäß § 132g SGB V (Hospiz- und Palliativgesetz 2015) eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

ACP gewinnt für Ärztinnen und Ärzte zunehmend an Bedeutung. Sie unterstützen die ACP-Gesprächsbegleitenden und Patienten mit ihrem ärztlichen Fachwissen (wie der Kenntnis um den aktuellen Gesundheitszustand der vorausplanenden Person sowie um ihre prognostischen Aussichten bei bestimmten Komplikationen), aber auch mit ihren psychosozialen Kenntnissen der Patienten. Durch die qualifizierte Gesprächsführung der ACP-Gesprächsbegleitenden in Verbindung mit der -ärztlichen Supervision kann gewährleistet werden, dass Festlegungen für künftige Behandlungen gemäß dem (mutmaßlichen) Patientenwillen im Rahmen der medizinischen Indikation (also des medizinisch Vertretbaren) entstehen und, falls gewünscht, auf individuellen Vorausverfügungen so dokumentiert werden, dass sie in einer gesundheitlichen Krise handlungsleitend sind – auch im Notfall.

Mehr Informationen zum Konzept Advance Care Planning finden Sie auf der Homepage der Fachgesellschaft ACP Deutschland e.V. unter www.advancecareplanning.de.

Termine

Modul 1a + b: Mittwoch, den 09.10.2024 13:30 bis 18:30 Uhr
Praxisteil: Freitag, den 12.04.2024 Modul 1 Praxisteil von 14:00 bis 18:15 Uhr


Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Veranstaltungsort/e
Bonn
Geplanter Veranstaltungsbeginn
09.10.2024 - 13:30 Uhr
Geplantes Veranstaltungsende
11.10.2024 - 18:15 Uhr
Dauer
14 UE
Terminplan
Von Bis Ort
09.10.2024 - 13:30 Uhr 09.10.2024 - 18:30 Uhr Bonn
10.10.2024 - 15:00 Uhr 10.10.2024 - 17:30 Uhr Bonn
11.10.2024 - 14:00 Uhr 11.10.2024 - 18:15 Uhr Bonn
Fortbildungspunkte
17 CME-Punkte
Fortbildungskategorie
K – Blended-Learning-Fortbildungsmaßnahmen
Format
Präsenz
Kategorie
Allgemeine Fortbildungsveranstaltungen
Anbieter
Ärztliche Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung in Nordrhein
Zielgruppe
Ärztinnen & Ärzte
Dozentinnen und Dozenten
Dr. med. Kornelia Götze
Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen in der Schmitten
Ansprechpartner
Agnes Kriete
0211 4302-2837
Agnes.Kriete@aekno.de
Keine Angabe
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Advance Care Planning - Patientenverfügung 2.0 - Modul 1
280,00