Arzneimittelversorgung
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inkl. 0 % MwSt.
| Teilnehmergebühren | |
|---|---|
| Arbeitslos/Elternzeit | EUR 259,00 € |
| Praxisinhabende Nichtmitglied der | EUR 339,00 € |
| Praxisinhabende Mitglied der Akademie | EUR 299,00 € |
| Mitglied der Akademie | EUR 299,00 € |
* Im Anmeldeverfahren wird der/die Mitgliedsstatus/Elternzeit/Arbeitslosigkeit geprüft und berücksichtigt.
Die Therapie mit Arzneimitteln stellt im Praxisalltag eine große Herausforderung dar. Gesetzliche Vorgaben, eine Fülle von Präparaten, das Gebot zur wirtschaftlichen Verordnungsweise sowie die Zunahme der Morbidität in einer immer älter werdenden Gesellschaft machen die Arzneimittelversorgung zunehmend schwieriger.
Eine Gruppe, die aufgrund bestehender Ko- und Multimorbiditäten der besonderen Aufmerksamkeit bedarf, sind ältere und geriatrische Patientinnen und Patienten. Die Pharmakotherapie bei dieser Patientengruppe ist in der Praxis selten als Einzelmaßnahme indiziert, sondern zumeist in den ganzheitlichen Behandlungsansatz einer geriatrischen Komplexbehandlung eingebettet, der funktionelle und psychosoziale Aspekte gleichwertig berücksichtigt.
Die Qualität geriatrischer Pharmakotherapie muss an der Vermeidung von Übermedikation ebenso wie an der Vermeidung von Unter- und Fehlmedikation gemessen werden.
Da Medizinische Fachangestellte sowohl Patientinnen und Patienten in der Arzneimittelanwendung als auch Ärztinnen und Ärzte in der Pharmakotherapie unterstützen, müssen sie mit den Besonderheiten der Arzneimitteltherapie im Alter gut vertraut sein.
Diese Fortbildung schlägt daher den thematischen Bogen von Applikations- und Darreichungsformen mit den Besonderheiten der perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG), der transanalen Sonde sowie den Radiotherapeutika über die altersphysiologischen Veränderungen bis hin zu den Substanzen, die in der Behandlung älterer Menschen eine besondere Rolle spielen. Hier sind vor allem Analgetika, Herz-Kreislauf- und Diabetesmedikamente, Psychopharmaka, Präparate der Gastrointestinal- und Prostatamedikation, der Hormontherapie sowie der Osteoporosemedikation zu nennen. Auch die Selbstmedikation des Patienten mit sog. „Wellnesspräparaten“ und nicht verordnungs-fähigen Arzneimitteln wird berücksichtigt.
Themen
- Patientenunterstützung bei der Anwendung von Arzneimitteln mit unterschiedlichen Applikations- und Darreichungsformen und im Einnahmeverhalten
- Applikationsformen
- Darreichungsformen
- Besonderheit bei perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG), transnasale Sonde
- Radiotherapeutika
- Grundlagen der Arzneimitteltherapie im Alter
- Altersphysiologische Veränderungen
- Änderungen der Resorption
- Änderung der Pharmakokinetik
- Änderung der Verteilungseigenschaften von Medikamenten
- Hepatische Metabolisierung
- Renale Elimination
- Pharmakodynamik – Veränderungen
- Interaktion bei Mehrfachtherapie
- Arztunterstützung bei speziellen Pharmakotherapien im Alter
- Analgetika
- Peripher wirkende Analgetika und Antiphlogistika
- Zentral wirkende Analgetika
- Herz-Kreislaufmedikamente
- Diuretika und Antihypertensiva
- Digitalispräparate und Antihypertensiva
- Koronar wirksame Mittel
- Psychopharmaka
- Hypnotika und Sedativa
- Antidepressiva
- Neuroleptika
- Nootropika
- Gastrointestinalmedikation
- Prostatamedikation
- Hormontherapie
- Osteoporosemedikation
- Eigenmedikation des Patienten
- Wellnesspräparate
- nicht verordnungsfähige Arzneimittel
| Von | Bis | Ort |
|---|---|---|
| 11.11.2026 - 14:30 Uhr | 11.11.2026 - 17:45 Uhr | Lernplattform ILIAS |
0251 929 2242
martin.wollschlaeger-tigges@aekwl.de
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